WI-Fachgebiet ist erster bayerischer Hochschulpartner im Netzwerk für Reallabore der Nachhaltigkeit

WI-Fachgebiet ist erster bayerischer Hochschulpartner im Netzwerk für Reallabore der Nachhaltigkeit

Das Fachgebiet „Sustainable Engineering & Management“ der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen der TH Rosenheim ist als erster bayerischer Hochschulpartner dem deutschlandweiten Netzwerk für Reallabore der Nachhaltigkeit beigetreten.

In dem Zusammenschluss sind namhafte und renommierte Hochschulen und Forschungseinrichtungen vertreten, darunter das Karlsruher Institut für Technologie, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und die Fakultät Nachhaltigkeit der Leuphana Universität Lüneburg. Ziel des Netzwerkes ist es Kooperationen anzuregen, transformative Nachhaltigkeitsforschung auszubauen und eine Wissenschaft für Nachhaltigkeit zu fördern. Die Reallabore sehen sich als Pioniere im Wandel zu nachhaltiger Entwicklung und wollen bewusst den Austausch mit der Zivilgesellschaft und der Bürgerschaft fördern.

In diesem Sinne hatte die Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen bereits Mitte Juli zwei interessierte 11. Klassen des Rosenheimer Karolinen-Gymnasiums zu Gast. Die Schüler*innen nahmen an einen Workshop zum Thema Smartphones teil. Dabei lernten sie die Hintergründe zur Herstellung eines Smartphones, dessen Ökobilanzierung, der Kostenermittlung, zu den enthaltenen Rohstoffen sowie zu den Marktstrukturen und einer fairen Produktion.

Anja Teistler und Florian Tomaschko bereiteten den Workshop vor und führten ihn durch. Ein großer Dank geht auch an Prof. Dr. Gerd Beneken und Prof. Dr. Reiner Hüttl von der Fakultät für Informatik, deren Labor für den Workshop genutzt werden konnte. Das Feedback der Teilnehmenden fiel durchwegs positiv aus, sodass der Workshop wiederholt und weiter ausgebaut werden soll.